Über die EDD

Tobias Frank (© Ran Keren)

Ich bin Tobias Frank, der Kopf hinter Dupré Digital. 2021 jährte sich der Todestag von Marcel Dupré zum 50. Mal. Leider machte die Corona-Pandemie es unmöglich, diesen Anlass mit Live-Konzerten zu begehen. Stattdessen habe ich mit einem kleinen Team das internationale Dokumentarprojekt Dupré Digital ins Leben gerufen, um Marcel Dupré in all seinen Facetten zu zeigen.
Dafür führte ich Interviews mit renommierten Persönlichkeiten wie Olivier Latry, Ben van Oosten, Helmut Deutsch, Prof. Denis Rouge, Dr. Jeremy Filsell, Robert Quinney, Prof. Dr. Albert Gier, Prof. Dr. Winfried Bönig, Bruno Chaumet, seiner Enkelin Alice Szebrat sowie seinen Schülern Dominique Rebourgeon und Michel Tissier.

Das Ergebnis: zwölf spannende Episoden (in Deutsch, Englisch und Französisch), die Dupré als Impressionisten, Liedkomponisten, Kirchenmusiker, Pädagogen, Improvisator, Konzertorganisten, Komponisten, Visionär und Privatperson zeigen – eine Künstlerpersönlichkeit mit Ecken und Kanten, die bis heute fasziniert.  

Ein besonderes Highlight der Serie ist die Musik, die zuvor in den Archiven der Französischen Nationalbibliothek in Paris verborgen war und durch Dupré Digital erstmals wieder zum Leben erweckt wurde. Ich habe die Manuskripte in moderne Partituren übertragen und Klavier- sowie Orgelauszüge erstellt, da viele Werke ursprünglich für Orchesterbegleitung gedacht waren.  

Da große Notenverlage nach der Corona-Pandemie bei solchen Nischenprojekten eher zurückhaltend waren, habe ich kurzerhand einen eigenen Notenverlag gegründet, um diese Werke für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So entstand die Edition Dupré Digital

Besonders dankbar bin ich Alice Szebrat, der Enkelin Duprés, die mich seit Jahren unterstützt, sowie Jean-Marie und Claire Bernard, deren Zustimmung die Gründung der Edition Dupré Digital ermöglicht hat.